Am Samstag, den 09.04 klingelte schon kurz vor sechs der Wecker. Schnell gewaschen und angezogen und ab ins Taxi. Pünktlich um 6.30 erreichten wir dann unser Ziel: Brooklyn. Und zwar direkt am Ende der Brooklyn Bridge. Von dort aus machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg über die Brücke zurück nach Manhattan.
Der Anblick der Skyline im frühen Morgenlicht rechtfertigt das frühe Aufstehen absolut. Schöner könnte der Anblick gar nicht sein.
In Manhattan angekommen, machten wir uns auf den Weg zum Ground Zero. Der Weg dorthin führte uns vorbei am City Hall Park und über die Fulton Street. Am Ground Zero angekommen machte sich eine beklemmende Stimmung bemerkbar. Das Gefühl dort zu stehen, der Kloß den man plötzlich im Hals hat, das läßt sich nicht beschreiben. Man muss es selbst erlebt haben. Ich erinnerte mich wieder an New York 1999 als ich noch dort oben stand auf den Twin Towers…
Nach dem Ground Zero führte uns der weitere Weg zum World Financial Center. In diesem, zwischen 1985 und 1988 erbauten, Komplex haben Firmen wie American Express und Merrill Lynch Ihre Niederlassungen.
Danach stand dann die Wall Street auf dem Program. Hier sind unter anderem viele Banken und die weltgrößte Börse, die New York Stock Exchange beheimatet. Die Polizeipräsenz hat sich auch hier seit dem 11.09.2001 spürbar erhöht. Nach einem kleinen Lunch (Sandwiches) auf der Treppe gegenüber der Börse wanderten wir dann weiter zum Pier 17 – South Street Seaport. Dabei hatten wir dann noch das lustige Erlebniss, dass wir als Deutsche in New York ein paar Amerikanern den Weg dorthin erklärten.
Als nächstes war dann der an der Südspitze Manhattans gelegene Battery Park an der Reihe. Von dort aus wollten wir dann die Fähre zur Freiheitsstatue nehmen. Als wir dann dort ankamen war allerdings die Schlange bereits so lang, dass die voraussichtliche Wartezeit 1,5-2 Stunden betrug. Also planten wir um und machten uns wieder auf den Weg zurück zum South Street Seaport um von dort aus die Schiffstour um Manhattan zu nehmen.
Am Pier 16 starten die Bootstouren der Circle Line Downtown.
Vom Schiff aus hat meinen einen wunderbaren Blick auf die Skyline von Manhattan. Gäbe es noch keine Digitalkameras könnte man alleine hier einen ganzen Film verschießen.
Nach der beindruckenden Fahrt mit dem Boot fuhren wir zur Abwechslung mal mit dem Taxi und zwar in Richtung Greenwich Village. Dort machten wir uns dann wieder zu Fuß auf dem Weg und schlenderten die Straßen entlang. Mitten in Manhattan und doch meint man in einer anderen Stadt zu sein. Die Straßen sind kleiner, sie tragen Namen statt Nummern und verlaufen auch nicht alle schnurgerade. Zum gemütlichen Bummeln und Schaufenster kucken genau das Richtige.
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Am Washington Square Park, dem Zentrum von Greenwich Village legten wir dann eine längere Pause ein und genossen die Shows der Straßenkünstler. Publikumsmagnet waren drei Schwarze die eine geniale Show mit einer Mischung aus Breakdance und Comedy machten.
Am späten Nachmittag stoppten wir kurz an unserem Hotel um zu duschen, bevor es dann zum Abendessen zu Virgils Barbeque in der Nähe des Times Square ging. Dieses Abendessen war für mich ein besonderes Highlight, da fast meine ganze Verwandtschaft aus New Jersey für dieses Essen extra nach New York kam.
Bis in den späten Abend wurde dann geredet, gelacht und Geschichten ausgetauscht. Leider hieß es irgendwann Abschied nehmen, doch mit meiner Großcousine und Ihrem Freund verabredeten wir uns gleich noch für den nächsten Tag.
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