Am Dienstag, den 07.09.2004 besichtigten wir erstmal Santa Cruz. Christine war schon etwas früher wach und entschloss sich eine Runde zu joggen. Das frühe Aufstehen wurde für Sie dann auch belohnt und so sichtete Sie einige Seelöwen, während ich noch den Schlaf der Gerechten schlief. Leider lag die Kamera bei mir im Motel. Eine Handvoll Surfer war so früh auch schon unterwegs.
Als ich es endlich auch aus den Federn geschafft hatte, besichtigten wir erst einmal den Santa Cruz Boardwalk, das man am besten als Jahrmarkt am Strand bezeichnen könnte. Leider war am Vormittag noch nicht viel los und die Fahrgeschäfte geschlossen. Aber man kann sich lebhaft vorstellen, was am Wochenende hier los ist.
Danach war dann noch Downtown Santa Cruz dran. Hier bummelten wir ein wenig, stärkten uns und brachen dann auf Richtung Monterey.
In Monterey angekommen, machten wir uns gleich auf dem Weg zum “17 Mile Drive”. Die “Maut” die man dafür zahlen muss, empfanden wir schon ein wenig happig, aber was solls. Wir haben ja Urlaub. Und so fuhren wir dann direkt an der Küste entlang.
Natürlich durfte auch der Fotostopp an einem der wohl bekanntesten Bäume Kaliforniens, der Lone Cypress nicht fehlen.
Nachdem wir diese Fahrt ausgiebig genossen hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Motel. Diese fand dann allerdings eine plötzliche Unterbrechung, als uns an einer Kreuzung ein alter VW Käfer in den Kofferraum fuhr. Nach dem Aussteigen fiel mein Blick zuerst auf den Käfer und ich dachte nur: Ach Du Sch…. Der Käfer war in der Gesamtlänge ca um 10cm kürzer als vorher. Langsam ging ich um unser Auto rum und begutachtete unser Heck. Und was soll ich sagen – ich glaub die Amerikaner verbauen Panzerstahl in den Mietautos. Obwohl der Käfer grob geschätzt ein paar Tausender schaden haben dürfte, fand ich an unserem Mietauto nur eine kaputte Kennzeichenleuchte, eine Fingerkuppengroße Delle und zwei Kratzer. Laut Mietwagenbedingungen mußte allerdings trotzdem die Polizei her. Die Befragung ging dann aber recht schnell von statten. Dabei redete immer nur der eine der beiden Polizisten, der Andere schaute immer nur grimmig. Die spielten anscheinend Good Cop – Bad Cop.
Nach einem Telefonat mit Alamo konnten wir schließlich mit unserem Auto die Fahrt fortsetzen, und so checkten wir dann im El Adobe ein.
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