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Jun 15

Ein Highlight der Kalifornischen Küste

ShorelineLeider verließen wir am heutigen Morgen die Fort Ross Lodge schon wieder. Der Weg führte wieder ein paar Meilen nach Norden, denn dort wartete der Salt Point State Park auf uns. Am derzeitg einzigen offiziellen Parkeingang fuhren wir vorbei und parkten rund eine Meile später, an einer nicht zu übersehenden Parkbucht.

Diese Parkmöglichkeit hat den Vorteil, dass man den, wie wir zumindest gelesen hatten, schönsten Teil am schnellsten erreichen kann. Nachdem man die Straße überquert hat, kann man die Trampelpfade in Richtung der Küste eigentlich kaum übersehen. Gleich an der Stelle wo wir die Küstenlinie erreicht hatten wartete schon ein erstes Highlight auf uns. Ganze Seelöwenfamilien besiedelten den Felsen unter uns.

Sea LionsSea Lions

Wir wandten uns nach rechts, sprich in Richtung Norden, und gingen weiter auf Entdeckungsreise. Es war unglaublich schön hier. Man hätte fast meinen können, jemand hätte die Landschaft irgendwo im Südwesten eingepackt und hierher mitgenommen. Es war ein Riesenspaß hinter jeder Biegung wieder neues zu entdecken.

Hoodoos direkt am Meer:

Hoodoo  Hoodoo

Farbenfrohes Gestein:

Salt PointHoodoo

Salt PointSalt Point

Ob das ein Meerschwein ist?

Meerschwein

“The Screaming Beast”:

Screaming Beast

Kleine Arches:

ArchArch

Aber auch richtig große Arches:

Arch

Zwischenzeitlich flogen mal ein paar Pelikane direkt über uns:

Pelikane

Auch fanden wir einen winzigen Mini-Wasserfall:

Wasserfall

Und kurz bevor wir umdrehten noch diesen, sichtlich müden, Sea Lion:

Sea LionSea Lion

Aber auch die blühenden Blumen an der Küste boten ein wunderschönes Bild.

KüsteShoreline

Der Salt Point State Park ist wirklich ein absolut sehenswertes Highlight an der Küste. Wir hätten eigentlich den ganzen Tag hier verbringen können. Aber es wartete noch ein weiteres Tagesziel auf uns. Das Point Reyes Lighthouse. Dummerweise hatten wir dabei übersehen, dass die Treppen zum Leuchturm um 16.30 schließen. So blieb uns leider nur der Blick von oben. Wie aber so ungefähr hundert anderen Leuten auch. Im nachhinein betrachtet  war das Lighthouse eigentlich die Strecke nicht unbedingt wert. Das Lighthouse selbst ist zwar echt wunderschön und die Lage genial, aber die Straße dorthin ist eine wirklich eine elende  und lange Kurverei.

Point ReyesPoint Reyes

Noch schlimmer als die Kurverei zum Lighthouse war allerdings die Strecke nach San Francisco. Sie war kurvig und daher Überholen unmöglich. Und genau auf dieser Strecke hatten wir ein Auto vor uns, das dermassen langsam war, dass selbst die Rentner im Auto dahinter verzweifelten.

Aber irgendwann war die Strecke geschafft und die Golden Gate Bridge in Sichtweite. Die Aussichtspunkte wollten wir morgen ansteuern, deshalb gibt es heute nur ein Foto aus dem fahrenden Auto.

Golden Gate Bridge

Doch nun stand uns noch eine ziemliche Irrfahrt bevor. Was wir nicht wußten: In San Francisco war an diesem Wochenende ein Marathon und zudem noch eine Convention. Direkt in San Francisco hab es zwar freie Zimmer, aber $200 – $400 Dollar pro Nacht war uns zu heftig. Da wir eh von San Francisco aus zurückflogen, entschieden wir uns für ein Motel im Süden San Francisco. Dummerweise war da absolut nichts frei. Überall “no vacancy”.  Rund 30 Meilen südlich in Redwood City fanden wir dann schließlich, mittlerweile war es ca. 24 Uhr, im Good Nite Inn das letzte freie Zimmer. Das Motel war nicht so der Hit, aber noch ok und Auswahl hatten wir ja eh keine…

 

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